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Die Ruhr-Nachrichten schrieben am 12.11.2018 zum Konzert in der evangelischen Stadtkirche in Lünen:

 

Wunderschöne Flötentöne

Blockflöten genossen in der Barockzeit höchstes Ansehen. Warum? Die Antwort gab es am Sonntag in der evangelischen Stadtkirche St. Georg mit barocker Chor- und Kammermusik

Zu Gast war „Con Allegria“, das Ensemble für Alte Musik der Musikschule Dortmund unter der Leitung von Gerda Hellwig ... „Con Allegria“ nutzte die Viefalt barocker Instrumente, barocker Stimmungen und Besetzungen in der Kammermusik und lege Wert auf historische Treue und gleichzeitig aktuelle Interpretation, technisch versiert, stilistisch genau und musikalisch rein ...  

In unterschiedlichen Blockflöten-Besetzungen interpretierten die Mitglieder von „Con Allegria“ eindrucksvoll Werke von Dario Castello, Henry Purcell, Tarquinio Merula und Antonio Vivaldi und bewiesen dabei die prächtige Klangvielfalt der verschiedenen Blockflöten. Einer der glanzvollen Höhepunkte war der erste Satz aus dem Brandenburgischen Konzert Nr. 2 von Johann Sebastian Bach ... So spannend kann Barockmusik sein ... Die begeisterten Zuhörer applaudierten ... Vor allem instrumental war es fantastisch.


Die Ruhr-Nachrichten schrieben am 09.03.2016 zum Konzert in der evangelischen Kirche in Dortmund-Kirchlinde:

Zuschauer lauschen "Mit Vergnügen"

(...) Der Name "Con Allegria", in seiner Übersetzung "mit Vergnügen", ist tatsächlich sehr passend, denn die Liebe der Vortragenden zu der barocken Musik und den außergewöhnlichen Instrumenten zeigte sich in jedem Ton.  (...) Alt-, Sopran- und Bassblockflöten, Violine, Violoncello und die Oboe ließen dem Zuhörer für das Nachempfinden des damaligen Musikgenusses viel Freiraum (...)  Das waren 70 Minuten sehr gute Unterhaltung mit nicht alltäglicher Musik.


Die Ruhr-Nachrichten schrieben am 26.09.2009 zum Benefizkonzert des ZONTA-Clubs in der St. Immanuel Kirche Dortmund-Marten:

Alte Meister mit neuen Instrumenten

'Con Allegria' und 'Multi Colore'spielten zugunsten von Zonta

Die Immanuel-Kirche in Marten verwandelte sich in einen echten Konzertsaal. Freundliche und vornehme Damen begrüßten elegant gekleidete Besucher. Die Musiker in klassischem Schwarz. Das war der erste Eindruck vom Benefizkonzerrt, zu dem der Zonta-Club Dortmund, ein Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die Lebenssituationen anderer Frauen verbessern wollen, geladen hatte.
Der Erlös des Konzertes in der Martener Jugendstilkirche kommt dem Frauenhaus zugute. Zwei recht kontrastreiche Ensembles traten auf die Bühne. Die Musiker von 'Con Allegria' haben sich der Alten Musik verpflichtet - allesamt Schüler und Dozenten aus der Musikschule Dortmund. Sie spielten Werke aus der Renaissance und dem Barock auf Instrumenten aus der jeweiligen Zeit.

Cembalo und Flöten
Da durfte das Cembalo nicht fehlen. Aber den Schwerpunkt bildeten Blockflöten. Beschwingte und vielstimmige Melodien erklangen in der Kirche. Auch wenn die "erst" hundertjährige Jugendstilkirche nichts mit dem Barock zu tun hat: Im hellen und farbenfrohen Saal der evangelischen Immanuel-Kirche wähnte man sich in die Zeit von Antonio Vivaldi versetzt. Das war der Eindruck, den 'Con Allegria', zu Deutsch 'Mit Vergnügen', mit herausragenden musikalischen Darbietungen schufen.
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Die Ruhr-Nachrichten schrieben am 22.03.2009 zum Projekt "Alte Musik - Moderner Tanz":

St. Petri: Barockmusik und moderner Tanz vereint

Barockmusik und moderner Tanz - passt das zusammen? Doch, es funktioniert, wie am Samstag in der Petrikirche zu sehen und zu hören war. Con Allegria und das Modern Dance Center Dortmund sorgten für die Verbindung von Bach und Purcell mit dem Ausdrucksrepertoire zeitgenössischen Tanzes.

Die Eröffnung gehörte den Kindern, mehr als 40 Küken in Tutu, Leggings oder Kostüm. „Süß!“, tönt es aus der Bank hinter uns, womöglich von einer Mutter, die gekommen ist, ihre Kleine zu sehen. Henry Purcells „The Fairy Queen“ geht auf Shakespeares „Sommernachtstraum“ zurück. Elfen, Trolle, Zwerge und Oberons Zauber, der die Elfenkönigin in einen Eselsköpfigen verliebt macht.

Quirlige Reigen, burleske Polonäsen

Wir sehen kein Handlungsballett, wohl aber Illustrativ-Szenisches zu eingesprochenen Versen. Die Juniorschüler des Modern Dance Centers formieren sich zu quirligen Reigen, burlesken Polonäsen und Duos oder Trios. Ein Spaß, ihre Gesichter zu beobachten: Aufgeregt, beflissen, ernst oder mit dem Grinsen kämpfend.

In der exzellenten Akustik von St. Petri, wo noch die kleinste Blockflöte klar zu vernehmen ist, entfalten die Arrangements für Holzbläser (teils mit Cembalo) besonderen Reiz. Con Allegria, das Ensemble für Alte Musik der Musikschule Dortmund unter der Leitung von Gerda Hellwig intoniert das 2. Brandenburgische Konzert als einen Fluss heiterer Harmonien, als mäandernden Wohlklang. Ein Ohrenschmaus.

Von Gravität und Grazie höfischer Tänze

Gudrun Doddema hat sich von Bachs Musik zu einer Bewegungsmeditation anregen lassen. 13 junge Damen interpretieren Stimmungen. Mit Anmut und gestischem Ausdruck, der, wenn er Gravität und Grazie höfischen Tanzes zeigt, besonders gut mit der Musik korrespondiert. Bodenfiguren, Paare in Körperkontakt, Synchrones. […] Viel Beifall. 

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Zum 10. Konzert im Raubtierhaus/ ZOO Dortmund am 29. November 2008 schrieb ein Mitglied der "DerWesten"-Community/ WAZ:

Triller für Tiger
Barockmusik zwischen Raubtieren

Im Raubtierhaus des Dortmunder Zoos, mitten zwischen Tigern und Löwen, präsentierte gestern Abend das Ensemble für Alte Musik Dortmund "Con Allegria" ein adventlich geprägtes Benefizkonzert mit Werken vorwiegend aus der Barockzeit. 

Die Ungewöhnlichkeit des Ortes machte das musikalische Geschehen wiederholt (dieses Jahr schon zum 10. Mal) zu einem außerordentlichen atmosphärischen Genuss. Die wegen der zirka 75 Teilnehmer zunächst irritiert dreinschauenden Raubtiere beruhigten sich zusehends nach dem Einsatz des ersten Stückes, einer Schickhardt-Sonate für 2 Altblockflöten, Querflöte und Basso continuo. 

Ob die Raubtiere die interpretatorischen Feinheiten, die agogisch meisterhaft behandelten Triller und sonstigen für die Barockzeit typischen Verzierungen oder das rhythmisch exakte Zusammenspiel der Ensembles hinter ihren dicken Glasscheiben auch genießen konnten, bleibt fraglich. Die Beiträge der 18 beteiligten Musiker unter der Gesamtleitung von Gerda Hellwig waren in der Qualität durchweg beachtlich.

Ganz besonders hervorzuheben ist zum einen die künstlerisch-virtuose Interpretation von Giovanni Battista Fontanas Sonata Terza für Sopranblockflöte und Basso continuo durch Kirsten Hucke sowie eine für Saxophon (!) bearbeitete Sonate des Barockkomponisten Leonardo Vinci, die von Alexander Nikolaev ausnehmend einfühlsam und musikalisch versiert vorgetragenen wurde. 

Alles zusammen: Ein wahrhaft tierisches Vergnügen im Dortmunder Zoo!

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Zum Wischlinger Kammerkonzert am 15. Juni 2008 schrieben die Ruhrnachrichten:

Genuss für die Ohren

Voll besetzt war die kleine Kapelle im Revierpark Wischlingen, als dort "Kammermusik des Barock", gespielt vom Ensemble für Alte Musik, auf dem Programm stand.

Trotz anhaltender Regenschauer hatten zahlreiche Klassikfans den Weg zur mittelalterlichen Fachwerkkapelle gefunden und rückten in geradezu familiärer Atmosphäre auf den engen Kirchenbänken zusammen.
Und was den Besuchern dort im Rahmen der Wischlinger Kammerkonzerte präsentiert wurde, lohnte die ungemütliche Anreise allemal. 'Con Allegria', was soviel bedeutet wie 'mit Freude', machten ihrem Namen alle Ehre und entführten ihre Zuhörer in die barocke Klangwelt von Bach, Vivaldi oder Fontana. Zu Beginn beeindruckten die Intrumentalisten in der Sonate G-Dur von J. Ch. Schickhardt für zwei Altblockflöten, Oboe und Cembalo mit absoluter Beherrschung ihrer Instrumente. Auch in der 'Sonata Terza' von Giovanni Battista Fontana meisterte Gerda Hellwig virtuos den Cembalopart.

Perfekte Harmonie

Bei Joseph B. de Boirmortiers 'Sonata e-moll' kam die nicht oft anzutreffende Voice Flute zum Einsatz. Gleich in zweifacher Ausführung ergaben die in D gestimmten Blockflöten ein perfektes Zusammenspiel.
Den krönenden Abschluss vor der Pause bildete die Arie 'Ihr fliegenden Sänger' von Reinhard Keiser. Sechs Blockflöten und obligates Cembalo, gespielt von Dr. Sabine Lange-Ionescu, verzauberten im musikalischen Miteinander das Publikum. Andrea Löbau gestaltete hierbei brilliant den Gesangspart.
"Ein geeigneteres Ambiente kann es gar nicht geben", begeisterte sich Zuhörer Klaus Husmann, "Kammermusik benötigt für Akustik und Optik solch einen intimen Rahmen". Und so ging es nach einer überraschend sonnigen Pause weiter mit Vivaldis 'La Follia' - wieder ein souverän gemeisterter Genuss für die Ohren.

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Zum Jahresend-Konzert im Dortmunder Rathaus am 16. Dezember 2007 schrieben die Ruhrnachrichten:

Beim "Konzert zum Jahresende" erlebte man die ganze Bandbreite der Musikschule: Anfänger, Fortgeschrittene, Einzeldarbietungen und große Ensembles.

Rappelvoll war am Sonntag die Bürgerhalle des Rathauses. Denn die Schüler der Musikschule hatten ein vielseitiges Programm zusammengestellt.
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Eine Besonderheit war die reizvolle Kombination von alter Musik - gespielt von dem Ensemble ConAllegria - und modernem Tanz: zu den Klängen einer Triosonate von Georg Philipp Telemann für Altblockflöte, Querflöte und BC tanzten sechs Mitglieder des Modern Dance Centers eine ausdrucksstarke Choreographie.
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Zum Konzert in der St. Meinolfus-Kirche Dortmund Wambel am 20. Mai 2007 schrieben die Ruhrnachrichten:

Musikalisches Feuerwerk von Vivaldi


Kammermusik des Barock spielte ConAllegria, das Ensemble für Alte Musik, in der St. Meinolfus-Kirche.
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Gerda Hellwig, die Leiterin des Ensembles, hatte zwölf Instrumentalisten um sich geschart, die in Duetten, Trios oder als Quintett wie in Solopartien den musikalischen Glanz wiedergaben, wie dieser schon vor etwa 400 Jahren von den Tonsetzern der damaligen Zeit geschaffen wurde: Hervorragender Klang vereinte sich mit höfischer Eleganz, Anmut und italienischem Flair.

Beeindruckend waren die Spielkunst und das kongeniale Musizieren in der "Triosonate C-Dur" von Telemann, für Altblockflöte, Querflöte und Cembalo. Auch die "Sonata a-moll" von Händel begeisterte.
J.S. Bachs "Sonata C-Dur"- eingerichtet für Altblockflöte und Cembalo"- erklang in drei Sätzen. Der Flötist Alexander Just wie die Cembalistin Dr. Sabine Lange-Ionescu hinterließen hier einen überzeugenden Eindruck in ihrer Interpretation.
Von J.Chr. Pepusch, in Berlin geboren und in London gestorben, erklang die Kantate "Cleora Sat Beneath a Shade". Die Sopranistin Andrea Löbau gestaltete mit ihrer schönen Stimme die Arien und Rezitative. Den Instrumentalpart übernahmen Elisa Zawalla (Altblockflöte) und Gerda Hellwig (Cembalo).
Südländisches Flair verbreiteten die Werke von Francesco Turini und Guiseppe Sammartini.

Doch der ganz große musikalische Vortrag erklang am Schluss dieser Aufführung mit dem "Trio g-moll" von Antonio Vivaldi.
Alexander Just (Altblockflöte), Michael Hager (Oboe) und Gerda Hellwig (Cembalo) brannten in drei Sätzen ein wahrhaft musikalisches Feuerwerk ab, das vor Spielfreude und Perfektion die Zuhörer in Verzückung versetzte.

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Zum Adventskonzert im Dortmunder Zoo am 2. Dezember 2006 schrieb die Rundschau:

Barockmusik im Raubtierhaus

Es weihnachtet wieder im Raubtierhaus im Zoo und wandelte sich zu einer ungewöhnlichen Bühne: Löwen und Tiger schauten auf einen Tannenbaum vor ihren Gehegen als das Ensemble für Alte Musik die großen Katzen wieder mit Barockmusik auf die Adventszeit einstimmte.
Wohl eine besonders friedliche Zeit zum Meditieren für die Raubtiere, denn für die war dieses Konzert eine kleine Nachtmusik; sie verschliefen es fast ganz und waren so ruhige Zuhörer und stille Genießer, wie sie sich Musiker nur wünschen konnten. Seit 1998 ist das Benefizkonzert eine schöne Tradition im Zoo - und alle Jahre wieder ganz schnell ausverkauft.
Der zehnjährige Löwe Lukas ist der größte Musikfan im Katzen-Quartett. "Er ist das Raubtier, das sich wohl am meisten für Musik interessiert", hat Zoochef Dr. Frank Brandstätter beobachtet. Die Musiker um Gerda Hellwig hatten die Notenständer noch nicht ganz aufgebaut, da setzte sich Lukas in Position - auf den Logenplatz, ganz nah an der Bühne. Seine Gefährtin Moreni hat weniger Konzerterfahrung, spitzte aufmerksam die Ohren und beobachtete lieber das Publikum als die Musiker. Diese spielten Stücke von Quantz, Telemann, Castello, Vivaldi und Sammartini. Mit Blockflöten, Querflöte, Oboe, Viola, Violoncello, Cembalo und der Sopranistin Andrea Löbau verzauberte das Ensemble die Besucher. Mit einer Bearbeitung für Altblockflöte  und Akkordeon präsentierte man eine ungewöhnliche jedoch sehr virtuose Interpretation von Vivaldis Concerto in d-moll.
Nach dem Konzert kam das Publikum dann noch in den Genuss einer Nachtführung durch den Zoo und konnte dämmerungsaktive Tiere wie die Nachtaffen, die sich tagsüber verstecken, beobachten. Abenteuerlich war die Wanderung mit Taschenlampen durch das Amazonashaus, in dem viele Freigänger die Nacht zum Tag machten.

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Zum Wischlinger Kammerkonzert am 12.06.2005 schrieben die Ruhrnachrichten:

Virtuos und leidenschaftlich
Ensemble für Alte Musik beeindruckte in der Kapelle Wischlingen

So einfach kann man einen klassischen Musik-Stil beschreiben: "Spielfreude, Virtuosität, viel Leidenschaft und Gefühl", sagt Gerda Hellwig. "Das ist Barock-Musik".
Tatsächlich ist die alte Fachwerkkapelle im Revierpark Wischlingen kurz darauf von fröhlichen und leidenschaftlichen Klängen erfüllt - die Musikerinnen und Musiker des Ensembles ConAllegria stetzten um, was ihre Leiterin zuvor mit wenigen Worten umrissen hat.
Getragen-harmonisch beginnt der Eröffnungssatz der ersten Sonate, doch schon im folgenden Vivace offenbart sich die ganze Lebensfreude der Epoche [Sonata D-Dur, Schickhardt; Anm. d. Red.].
Durch das ausgesprochen hohe Niveau der Musiker und die persönliche, fast familiäre Atmosphäre der kleinen Kapelle offenbart das Konzert bald seinen exklusiven Charakter. Warmgespielt ist das Ensemble aus Blockflöten, Querflöten, Oboe und Cembalo jedenfalls vortrefflich. Manche Kompositionen spiegeln ganz die Leichtigkeit des höfischen Lebens im 17. und 18. Jahrhundert, andere überraschen mit unerwarteten Ideen und ungewöhnlichen Elementen: "Die Nachahmung unterschiedlicher Vögel" hat Robert Orme sinngemäß zu Anfang des 18. Jahrhunderts eines seiner Werke genannt; und tatsächlich ist das "Vogelgezwitscher" im trällernden Wechsel der Flötenstimmen deutlich zu erkennen.
Ein anderes Stück hat einen Schäfer und seine Lämmchen, ein weiteres Schlachtengetümmel zum Thema. Programmmusik heißen diese bildlichen Stücke, die die verschiedenen Klangkombinationen des musikalischen Abends abrundeten.
So kamen die Zuhörer in den Genuss einer sorgfältig ausgewählten Zusammenstellung barocker Musik in einem für Kammermusik unvergleichlichen Ambiente - kein Wunder also, dass auf konzentriertes, teils versunkenes Lauschen umso herzlicherer Applaus folgte.

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Ensemble für Alte Musik Dortmund